Gardinenstoffe

Ihr Stoffexperte MiBiento möchte Ihnen mit einem kleinen Ratgeber bei der Kaufentscheidung zu Ihrem ganz persönlichen Gardinenstoff behilflich sein. Dazu haben wir die elementaren Fragestellungen beim Thema Gardinenstoffe kaufen aufgegriffen und für Sie zusammengefasst. Wir hoffen Ihnen so einen besseren Überblick verschaffen zu können, stehen Ihnen aber natürlich auch über unsere telefonische Hotline helfend zur Verfügung.

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Egal ob Design, die Art und Qualität des Stoffes oder auf welche Weise man die Gardinenstoffe befestigen möchte - Gardinenstoffe beeinflussen die Optik und Stimmung eines Raumes, die je nach Gardinenstoff wirklich sehr stark variieren kann.

In den meisten Fällen ist man bestrebt, besonders schöne und langlebige Stoffe im heimischen Domizil zu präsentieren. Sie müssen meist viele Jahre zum persönlichen Geschmack passen und auch den alltäglichen Situationen sowie teils langer Sonneneinstrahlung gewachsen sein. Die Entscheidung zu einer Gardinengestaltung am Fenster benötigt also sorgfältige Vorbereitung und vielleicht auch ein wenig Geduld.

Grundlegendes beim Gardinenstoffe kaufen: Das Design

Meist entscheidet man aus dem Bauch heraus, was in die eigene Wohnung oder in das eigene Haus gut passt. Gardinen definieren je nach Aufmachung, welcher Stil zur Geltung kommen soll. So kann es zum Beispiel romantisch, verspielt, streng definiert, sachlich, luftig-sommerlich, einhüllend herbstlich, elegant oder dekadent sein, was Ihr Fenster umrahmt. Manchmal sind kleine Nuancen dafür verantwortlich, wie schlussendlich das Gesamtbild des Raumes wirkt.

Manchmal kann einem auch die eigene Vorstellung einen Streich spielen. Bevor also gekauft und genäht wird, überlegen Sie sich einfach einmal, ob filigrane und halbtransparente Bodenschals wirklich zu schweren Eichenmöbeln passen oder doch eher zu einem modern bis orientalisch angehauchten Stil des Mobiliars. 

Entscheidend beim Gardinenstoffe kaufen ist auch die Wirkung auf das Klima des Raumes und die Akustik. Schwere Gardinenstoffe dämpfen einen Raum - eine Eigenschaft, die sich sehr gut für große Räume eignet - können aber auch feuchtigkeitsregulierend wirken, so dass hierdurch ein besseres Raumklima entsteht. Der Stil einer jeden Fensterdekoration hängt letztlich auch sehr stark von der Art der Aufmachung der Gardinenstoffe ab.


Vorhang versus Gardine

Zu unterscheiden sind zunächst grundsätzlich die Begriffe "Vorhang" und "Gardine".

Der Vorhang besteht meist aus schwereren und blickdichten Stoffen. Er soll in erster Linie verdunkeln und meist nur nachts zum Schlafen oder als Sichtschutz im Wohnzimmer zugezogen werden. Vorhänge gibt es also in der Variante zum kompletten Zuziehen, aber auch nur zur Dekoration. In ersterem Fall muss dann die Anzahl der Schienen berücksichtigt werden, damit der Vorhang auch komplett über die gesamte Breite zugezogen werden kann.

Schwerere Qualitäten können beispielsweise moltoniert, also beidseitig angerauht, und mit hohem Baumwollanteil ausgestattet oder gefüttert sein. Diese Art von Vorhang trägt natürlich optisch sehr "dick" auf. Für ohnehin schon gedrungene oder kleine Räume sind sie sicher nicht geeignet. Sie erzeugen optisch ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit und können so großzügige Wohnräume ein wenig wohnlicher und gemütlicher wirken lassen.

Gardinen bestehen aus sehr dünnem Stoff durch den das Licht mühelos hindurch scheinen kann. Er dient am Tag als Schutz vor Blicken von außen oder um dem Raum ein filigranes Licht zu verleihen.

Wenn Vorhang und Gardine kombiniert daherkommen sollen, gilt es darauf zu achten, dass die Stoffqualitäten zueinander passen, andernfalls "überwuchtet" der Vorhang im ungünstigsten Fall den leichten Gardinenstoff und beide wirken sozusagen aneinander vorbei und auch ein wenig deplatziert.

Dekoschals
Die moderne Variante der Vorhänge sind Dekoschals. Ihre Stoffe sind gefälliger, meist auch ein wenig leichter und kommen oft in ausgefallenen Designs daher. Auch sie können wahlweise komplett über die Gesamtbreite zugezogen werden, oder auch nur an den Seiten zur Dekoration angebracht werden.

Vorhänge und Gardinen mit Ösen
Früher mühte man sich redlich mit Gardinenclips ab, die vor jedem Waschen entfernt und vor dem neuen Anbringen wieder in gleichen Abständen angebracht werden mussten. Die Abstände sorgten dann für das richtige Fallen des Stoffes und die gleiche Größe der Stofffalten. Auch heute gibt es dieses System noch, aber Hersteller machen sich immer wieder daran, neue und auch etwas angenehmere Systeme auf den Markt zu bringen.

Eine sehr komfortable und zudem noch sehr schöne Variante sind Vorhänge, in denen Ösen-Ringe eingenäht oder auch eingestanzt sind. Diese werden dann auf einer Stange aufgezogen und können so nicht nur leicht zum Waschen abgezogen werden, sondern wirken zudem auch noch sehr schlicht und elegant.

Da die Ösen selbst in den verschiedensten Aufmachungen und Größen erhältlich sind, prägen dann Materialien wie Plastik oder Metall die Art und Weise, wie die Vorhänge schlussendlich im angebrachten Zustand wirken. Metalle sehen optisch edler aus und bergen noch das zusätzliche Plus, dass sich die Vorhänge auf der Stange besser schieben lassen. Die meisten Farbvarianten bei den Ösen sind neben Schwarz und Gold auch Edelstahl und Nickel. So lässt sich zum Beispiel auch sehr gut der angesagte Industriestyle in einer Wohnung mit einem unifarbenen Vorhangstoff oder Gardinenstoff unterstreichen.

Die verschiedenen Innendurchmesser der Ösen bestimmen auch, wofür man sie einsetzen sollte: Große Durchmesser werden eher für schwere Vorhänge benutzt und kleinere für die leichten Materialien von Gardinen oder Schleiervorhängen (Voile). Das sollte beim Kauf der Gardinenstoffe also auch vorab berücksichtigt werden.

Dieses System schließt die Möglichkeit aus, dass man Vorhänge über den Gardinen zuzuziehen kann, da nur eine einzige Stange zur Verfügung steht. Soll das Fenster also verdunkelt werden, so kommt entweder nur ein Vorhang (respektive mit linkem und rechtem Teil) in Frage, oder man muss ein Schienensystem wählen, damit sowohl Gardinenstoff als auch Dekoschal oder Vorhang hintereinandergeschaltet werden können.


Vorhänge oder Gardinen mit Raffungen

Als Raffung bezeichnet man allgemein Form und Anzahl der Falten, die eine Gardine oder ein Vorhang haben soll. Früher sehr in Mode, sind sie heute nicht mehr unbedingt jedermanns Geschmack. Je nach Art der Raffung können sie sehr opulent und schnörkelig wirken. So ist beim Gardinenstoffe kaufen darauf zu achten, das Raffung und Design sich nicht als Schmuckelemente gegenseitig überladen. Bei weißen Gardinen wiederum könnte es passieren, dass schön gestaltete und sorgfältig genähte Raffungen in der Optik des Weißtones einfach verschwinden. Dann wäre vielleicht eher ein Flächenvorhang besser geeignet, den wir in unserer Kategorie "Flächengardinen" näher erläutern.

Raffungen werden erzeugt, indem am oberen Saum des Vorhanges oder der Gardine ein Faltenband (oder auch Gardinenband) aufgenäht wird. Die Art des möglichen Faltenbandes wird durch die Schwere oder Leichtigkeit des Gardinenstoffes bestimmt, auf den es aufgebracht werden soll.

  • Wellenbänder: Sie sind die modernste Form von Gardinenbändern und bilden schöne gleichmäßige Mäanderformungen in der Gardine. Sie sind perfekt für den Einsatz bei Stangenaufhängungen, denn dort kommen sie optisch am besten zu Geltung.

  • Faltenbänder für Faltengruppen: 3-fach-, 5-fach- oder 7-fach- Raffungen sind wohl die gängigsten Arten mit dieser Art von Gardinenband. Die Faltung ist dann an einem Punkt in 3, 5 oder eben 7 Falten konzentriert. Das zeigt schon auf, dass je schwerer der Stoff ist, umso weniger Falten sind an einem Punkt möglich. So sind 7-fach-Raffungen denkbar für dünne Scheibengardinen.

  • Universalband: Es ist gemeinhin auch als Kräuselband bekannt. Die senkrechten Faltungen entstehen zufällig und können nach Belieben gezogen werden, so dass sie mehr oder weniger stark auffalten.

  • Smokband: Hier sind die Faltungen diagonaler Form und im Bereich des Bandes selbst entsteht eine Art Kreuzmuster.

  • Raffrollo: Hierbei werden die Faltenbänder senkrecht auf das Rollo aufgebracht und nicht waagrecht am oberen Rand. Damit wird durch Ziehen am Band das Rollo nach oben gerafft.

gefütterte Vorhänge oder Gardinen
je nach Obermaterial benötigt auch ein Vorhang manchmal ein Unterfutter. Das ist bei seidenen Stoffen häufig der Fall. Sie würden dem Raum sonst keine Form geben, da sie selbst nur "leblos" herunterhängen. Der Vorhang oder der Dekoschal kann mit solch einer Unterfütterung also optisch dicker werden. Man erreicht einen höheren Grad der Lichtundurchlässigkeit und der Vorhang fällt insgesamt schwerer.


Ebenfalls maßgebend beim Gardinenstoffe kaufen: Die Anbringung


Neben den Abmessungen des Gardinenstoffes selbst, ist die Art der Aufhängung entscheidend für den optischen Effekt. Manchmal sind ein paar Zentimeter mehr oder weniger stark beeinflussend auf die Wirkung im Raum. Deshalb muss beim Messen des Stoffes auch die Abmessung der Aufhängung berücksichtigt werden.

Wir haben Ihnen deshalb kurz die wichtigsten Systeme hier nachfolgend aufgeführt:

  • Vorhangschiene: Manche sind eher unscheinbar und werden über Clips an die Decke befestigt. Darin können Gardinengleiter eingesteckt werden, an denen wiederum die Gardinen angeclipst oder angehakt werden. Es gibt aber auch stylische und moderne Formen, die gezielt auch der Dekoration dienen. Es gibt sie zusätzlich auch als Schiebesysteme für Stoffpaneels für die Befestigung von Flächengardinen. An der Decke montiert, hängt also die Gardine nur wenige Zentimeter unter der Decke. Dies sollte beim Messen der Länge bis zum Boden oder zur Fensterbank berücksichtigt werden.

  • Gardinenstangen mit Innenlauf: Sie sind eine Zwischenform zwischen Stangensystem und Gardinenschiene und können sowohl ein- als auch mehrläufig sein. Sie eignen sich daher perfekt für leichte Stores, Deko-Schals, Gardinen und Raffrollos, aber auch für Gardinen mit Schlaufen. Zur Befestigung der Gardine dienen Rollen, Paneel-Wägen oder Schlaufengleiter. Sie werden mittels zweier Träger, die links und rechts neben dem Fenster montiert werden, aufgehängt. Damit vermindert sich die Länge der Gardine oder des Deko-Schals um den Abstand vom Fenstersturz zur Decke.

  • Rundstangen für Ösen-Gardinen oder Schlaufenschals: Werkstoffe wie Holz, Kunststoff und Metall bieten für die Aufhängung dieser Art zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Alternativ können Gardinen an ihnen auch mit Gardinenringen aufgehängt werden, die mit Clips am Gardinensaum befestigt sind. Die Stangen können zudem mit dekorativen Endköpfen versehen werden und ihre Träger ermöglichen eine Montage an der Decke und an der Wand, somit hat man hier beim Messen der Gardine entweder ab Fensterkante oder ab Decke abzüglich der Länge des Trägers / Stangenhalters zu messen, damit die Länge schlussendlich wirklich stimmt.

  • Seilspanngarnituren: hierbei werden Stahlseile ein- oder mehrläufig mittels spezieller Garnituren zur Befestigung an Wand oder Decke montiert und gespannt. Damit der Gardinenstoff später nicht durchhängt, sollte das Seilsystem eher für kurze Strecken verwendet werden. Außerdem empfiehlt es sich, eher leichte Gardinenstoffe zu verwenden. Mittels Klammern oder Haken wird dann der Stoff am Seil befestigt.

  • Caféhausstangen: (Auch: Vitragenstangen) Sie werden meist für Scheibengardinen verwendet und entweder aufgeklebt oder einfach mit Schraubhaken auf den Fensterrahmen aufgeschraubt.

Wirkungsbringend: Das Material des Gardinenstoffes

Die Auswahl an MiBiento Gardinenstoffen ist mit über 1000 Varianten phantastisch groß. Umso eher passen folgende Fragestellungen als Hilfestellung zur richtigen Auswahl Ihrer neuen Gardinenstoffe von MiBiento:

Natur oder Kunstfasern beim Gardinenstoffe kaufen?
Während sich beim Gardinenstoffe kaufen Naturfasern begünstigend auf das Raumklima auswirken und die Akustik im Raum verändern, bestechen Gardinenstoffe aus Kunstfasern durch ihre Strapazierfähigkeit, die leichte Möglichkeit sie zu reinigen und als zusätzliches Plus wirken sie sogar Flammen hemmend. Für letzteres eignet sich hervorragend das Material Trevira CS, welches wir Ihnen in acht blickdichten Varianten anbieten.

Schwere oder leichte Qualität?
Leichte Stoffe für kleine Räume zur optischen Aufhellung und schwere Stoffe für große Räume zur Verbesserung der Behaglichkeit. Schwer und blickdicht wirkt zudem schalldämmend und beruhigend. Leichte Gardinen mit peppigen und farbigen Musterungen wirken anregend und belebend und eignen sich so für kreative Räume.

Uni, Schwarz/ Weiß oder Farbe?
Geblümte Muster oder schwarz-weiße Streifen erzielen eine völlig unterschiedliche Wirkung. Ihr persönlicher Geschmack bestimmt, ob Sie ein Kontrastprogramm zum übrigen Mobiliar oder der Farbgestaltung dekorieren oder lieber zeitlos und langlebig gestalten möchten. Ob Sie Gardinenstoffe günstig kaufen können, hängt von der Art ab, wie beispielsweise die unterschiedlichen Muster angebracht werden. Sind die Gardinenstoffe bedruckt, ergibt das eine ganz andere Preisklasse als die Verarbeitung durch besticken der Stoffe oder durch Hineinweben der Muster bei der Produktion der Gardinenstoffe. Je nachdem, wirkt ein Gardinen- oder Vorhangstoff auch hochwertiger und edler.

Entscheidend: Das richtige Ausmessen beim Gardinenstoffe kaufen

Folgende Maße sind beim Ausmessen zu berücksichtigen:

  • Fenster- und Türenbreite: Gemessen wird das Innenmaß der Fenster- oder Türbreite. Sie bestimmt die Mindestbreite der Gardine. Dazu muss ein Überstand gerechnet werden der sich aus mindestens 20 cm links und rechts des Fensters ergeben sollte. Dazu misst man den...

  • Abstand rechts bzw. links zwischen Fenster und Wand des Zimmers: Die Gardine sollte rechts und links wenigstens 20 cm über der Fensterbreite hinausragen, damit sich optisch ein harmonisches Bild ergibt. Das geht natürlich nur, wenn genügend Abstand zur Zimmerwand vorhanden ist.

  • Raumhöhe und Sturzhöhe: Erstere bestimmt sich von der Decke bis zum Fußboden. Letztere von der Decke zur Oberkante der Fensterleibung. Diese beiden Maße bestimmen die Gesamtlänge der Gardinen und das jeweilige Trägersystem, welches optisch sinnvoll und möglich ist.